3. Szene:  Im  Dienstbotenzimmer

 

 

 

Es ist Feierabend, und alle Dienstboten versammeln sich. Butler Justin poliert die Schuhe, Misses Unhurt bügelt die Wäsche, Rosmerta feilt ihre Fingernägel, strickt und liest im Kochbuch, und Zimmermädchen Samantha trinkt mit ihren  Schwestern Miranda und Orlanda  eine Tasse Tee. Die beiden sind aus dem schrecklichen Nachbarhaus, dem „Quarrel House“ (=Haus des Streites)  herübergeeilt, weil sie neugierig sind, welche neuen Gäste  aus Österreich angekommen sind. Miranda und Orlanda beklagen sich über ihren Herrn   Sir Simon Quarrel,   Jäger und Neffe von Lady Adelaide. Er könne es anscheinend nicht verkraften, dass Lady Adelaide sein Leben zerstört haben soll. Unter seinen Launen haben die Schwestern zu leiden, denn täglich gibt es Blutsuppe und Blutwurst. Die beiden erzählen von einem österreichischen Auto, das sie im Straßengraben gesehen hätten. Daraufhin verdächtigt Misses Unhurt sofort Justin, der am Abend zuvor noch mit dem Traktor unterwegs gewesen sein soll.... Doch Justin gesteht keine Schuld ein. Im Gegenteil, er ist äußerst misstrauisch, ob Lady Adelaide wirklich unschuldig sei. Sofort verteidigt Misses Unhurt die alte Dame, sie sei keine Mörderin!   Samantha erinnert sich an eine Inschrift in der Mauer von Poorfield House: „Nur eine Jungfrau, von Schulden frei, kann erlösen die böse Lady Adelei...“ So hoffen die Dienstboten, dass das junge Mädchen Luisa zu Sir Simon ins Quarrel House geht, um  ihm zu erklären, dass Lady Adelaide unschuldig ist. Nur so kann der Fluch, der auf allen Bediensteten         in Poorfield House lastet, gebrochen werden.

 

 

 

 

4. Szene:  In  der  Nacht

 

 

 

Wir befinden uns im Schlafgemach von Mutter Susanne. Sie wird von heftigen Alpträumen geplagt, in denen Lady Adelaide wie eine Schlafwandlerin durch das Zimmer schwebt. Dabei ruft sie ständig dieselben Sätze wie: „Ihr dürft mich hier nicht einmauern!  Ich bin unschuldig!  Susanne, hilf mir!“ Diese schreckt immer wieder aus dem Schlaf hoch und meint, Lothar sei der Geist! Schließlich kommt ihr Ehemann vom Toilettengang zurück und  beruhigt seine Frau. Langsam dämmert es auch Susanne, dass in diesem Schloss irgendetwas nicht stimme....

 

 

 

 

5. Szene:  Frühstück  in  Poorfield  House

 

 

 

Luisa und ihr Bruder sitzen bereits am Frühstückstisch und warten auf ihre Eltern. Auch die beiden Geschwister haben in der Geisternacht kein Auge zugedrückt, Hubertus verdächtigt natürlich die Ritter, die mit ihren schweren Rüstungen ständig durchs Zimmer gelaufen seien... Misses Unhurt und Samantha servieren Frühstückstee und klären die Kinder auf: Lady Adelaide sei die Spukdame, sie könne seit hundert Jahren nicht schlafen, denn ihr Geist wandere ständig durch Poorfield House. Dabei würde die Arme so gerne ihre Ruhe finden, aber sie wurde von ihrem eigenen Bruder verflucht!  Deshalb müsse auch das gesamte Hauspersonal ihr ewig dienen.

 

 

 

„P O O R    U S   I N   P O O R F I E L D   H O U S E “

 

(“ Wir Armen im Haus des armen Ackers“)

 

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